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Gemeindeentwicklungskonzept Frankenheim

Das höchstgelegene Rhöndorf will in das Thüringer Dorfentwicklungsprogramm.

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Handlungskonzept Ortsmitte Hilders

Zukunft der hessischen Rhöngemeinde Hilders

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ILEK Würzburger Norden

Zukunftsperspektiven für zehn Gemeinden

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Regionale Zukunftsthemen und mögliche Konsequenzen

Trends können helfen, die Frage „Worauf muss sich eine Region / ein Ort für die Zukunft einstellen?“ zu beantworten:

Hier eine Übersicht der sogenannten Megatrends und der möglichen Konsequenzen:

Individualisierung – neue Vielfalt von Lebensstilen und Konsummustern

Beteiligung am Entwicklungsprozess / bürgerschaftliches Engagement / Zukunft der Vereine / öffentliche Begegnungsräume und -plätze / “Freiräume” für Kreative, Selbstversorger und Aussteiger

Silver Society – der demografische Wandel und seine Folgen

Austausch zwischen Jung und Alt / selbstbestimmtes Altern / freiwilliges Engagement von Älteren / Innenentwicklung / Anpassung der sozialen und technischen Infrastruktur / Verbesserung der Versorgungsqualität und Sicherung der Lebensqualität / Integration und Inklusion

Female Shift – der steigende Einfluss von Frauen

stärkere Einbeziehung von Frauen in Entscheidungsprozessen, -gremien und Vereinen / Job-Chancen und Existenzgründung für Frauen, Frauen-Netzwerke und wirtschaftliche Vereinigungen / Wunsch nach „Work-Life-Balance“ und flexible Arbeitszeitmodelle

Neues Lernen – Transformation von der Industrie- zur Wissensgesellschaft

ganzheitliche Bildung, regionale Bildungs- und Wissensangebote, außerschulische Angebote / dem Brain-Drain entgegen wirken / “Räume” für Kreativität und (soziale) Innovationen / Erfahrungsaustausch, Wissenstransfer und Qualifizierung

New Work – der Abschied von der industriellen Arbeitsorganisation

Talent-Management gegen Fachkräftemangel / Job-Plattformen und neue Arbeits- und Erwerbschancen “finden” und “erfinden” (auch Selbständige und Start-ups, Green Jobs, regionale wissensbasierte Wirtschaftszweige) / Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Gesundheit – die wachsende Bedeutung von Gesundheit

dem drohenden Ärztemangel entgegenwirken / Gesundheit als Profilierungschance entwickeln /Gesundheitsprävention und ergänzende Pflege- und Gesundheitsversorgung

Neo-Ökölogie – Umbau der Gesellschaft nach ökologischen Kriterien

Energieeffizienz steigern und regionale Quellen erneuerbarer Ressourcen nutzbar machen / Flächenverbrauch und Zersiedelung reduzieren / Landwirtschaft und Landleben der Zukunft / Natürliche Vielfalt sichern und Besonderheit regionaler Kulturlandschaften erhalten / Umweltqualität als Standortfaktor

Konnektivität – die digitale Vernetzung und ihre Konsequenzen

Kooperation und Vernetzung über Gemeindegrenzen hinweg und im größeren Verbund / schnelles Internet für Bürger, Unternehmen und Verwaltung / neue Möglichkeiten für Kommunikation, Organisation und intensivere Beteiligung / dezentrale und intelligente Lösungen in den Bereichen Verkehr, Energie, Medizin und Nahversorgung

Urbanisierung – das Wachstum und der Wandel von Städten

Stadt-Umland-Dynamik und Patchwork-Räume / Aufwertung der Wohnattraktivität und Vorzüge gegenüber der Stadt vermarkten

Globalisierung – die globale Verflechtung von Ökonomie und Kultur

regionale Wertschöpfungspotenziale (wirtschaftliche, kulturelle, gesellschaftliche, humane und ökologische Potenziale) / regionale Produkte (auch Gerichte und Getränke) entwickeln und vermarkten / Handwerkskultur als regionales / Alleinstellungsmerkmal nutzen / “Heimat” zukunftsorientiert interpretieren (regionale Identität) / Kulturelle Vielfalt und kulturelles Erbe in die Zukunft führen

Mobilität – die Zunahme an Mobilität und ihre Ausprägungen

flexible Bedienformen wie Bürgerbus oder Anrufsammeltaxi / Systemlösungen unter Einbindung aller Verkehrsträger auf regionaler Ebene / E-Mobilität und Car Sharing Modelle

Eine detaillierte Darstellung kann auf www.zukunftsthemen.wordpress.com nachgelesen werden.